Wie essentielle Aminosäuren dir zu einem definierteren Körper verhelfen

Was sind essentielle Aminosäuren?

Essentielle Aminosäuren sind lebensnotwendige Bausteine der Proteine und werden durch Lebensmittel aufgenommen. Folgende Aminosäuren gehören zu den essentiellen:

  • Isoleucin
  • Leucin
  • Lysin
  • Methionin
  • Phenylalanin
  • Threonin
  • Tryptophan
  • Valin
  • Histidin (für Säuglinge essentiell, für Erwachsene nur bedingt)

Essentielle Aminosäuren dienen als Ausgangsprodukte vielfältiger Verbindungen, welche wichtige Stoffwechselfunktionen im menschlichen Organismus übernehmen. Fehlt dem menschlichen Körper eine Aminosäure, so sind wichtige Körperfunktionen nicht mehr optimal gewährleistet. Chemisch gesehen, sind Aminosäuren organische Säuren, die für den Aufbau von Proteinen, also somit für den Aufbau von Gewebe aller bekannter Lebewesen, zuständig ist. Essentielle Aminosäuren werden vom Körper gar nicht oder nur in ungenügendem Maße selbstständig produziert und werden ansonsten durch Lebensmittel, flüssig oder in anderer Darreichungsform, aufgenommen.

Essentielle Aminosäuren und ihre Eigenschaften?

Der spezielle Einsatz von Aminosäuren kann beispielsweise bei Sportlern, die gezielt ihren Körper trainieren wollen, eingesetzt werden. Weiterhin gibt es Aminosäuren, die sich positiv auf Haut und Haare auswirken, sowie gegen Falten wirken uvm. Meist werden sie in Form von Tabletten, Kapseln oder Pulver in komplexen Variationen angeboten, das heißt, mehrere Aminosäuren sind im Produkt vereint.

  • Isoleucin ist entscheidend für den Muskelaufbau. Es liefert dem zentralen Nervensystem verschiedene Botenstoffe. Durch Lebensmittel wie Cashewkerne, Erdnüsse, Linsen, Erbsen, Rindfleisch, Hühnchen, Garnelen sowieKäse wird es dem Körper zugefügt.
  • Valin reguliert den Blutzucker im Körper und transportiert Botenstoffe zum Gehirn. Des Weiteren unterstützt und stärkt es das Immunsystem. Zu finden ist es in Dinkelmehl, Haferflocken, Thunfisch, Hefe, Eier, Käse und Hühnchen.
  • Methionin wirkt vorbeugend gegen Harnwegsinfektionen und ist am direkten Aufbau von Eiweißen im Körper beteiligt. Es ist in Paranüssen, Fisch, Leber sowie Eiern zu finden.
  • Leucin ist ebenso wichtig für den Muskelaufbau. Es ist in Erdnüsse, Mandeln, Sojabohnen, Erbsen, Käse, Thunfisch, Hühnerbrust sowie Rinderleber enthalten.
  • Tryptophanist verantwortlich für die Herstellung des Glückshormons Serotonon und des Schlafhormons Melatonin. Darüber hinaus ist es wichtig für die Funktion der Leber. Zu finden ist es in Karotten, Tomaten, Bananen sowie
  • Lysinist in Bohnen, Orangen, Mandarinen, sowie Sellerie enthalten und ist für den Erhalt des Binde- sowie Muskelgewebes zuständig. Es entsteht aus Lysin Carnitin, was gerne zum Abnehmen sowie zum Muskelaufbau eingesetzt wird.
  • Phenylalinfindet man in Soja, Schweinefleisch, Lachs, Eier, Kürbiskernen und Kuhmilch. Es kann die Bildung von Blutkörperchen, sowohl weiße als auch rote, unterstützen und auch zur Förderung der Nierenfunktion dienen.
  • Threoninwird vom Körper in Glycin umgewandelt, welches die Nerven beruhigen kann. Es unterstützt den Körper beim Aufbau von Knochen und der Bildung von Antikörpern, welche das Immunsystem stärken. Enthalten ist es in Papaya, Karotten und Blattspinat.

Fazit

Menschen die ihren Körper definieren wollen und / oder Wert auf schöne Haut und Haare legen, können von der Einnahme zusätzlicher essentieller Aminosäuren, über die normale Ernährung hinaus, profitieren. Hierbei sollte allerdings auf die Zusammensetzung der verschiedenen Aminosäuren geachtet werden. Gegebenenfalls sollte die Einnahme eines (komplexen) Präparats und die dazugehörige Dosierung mit einem Arzt abgesprochen werden.

Ein Erfahrungsbericht

Jens (32 Jahre) berichtet: „Ich trainiere jetzt schon circa 15 Jahren regelmäßig. Habe das anfangs nur der Fitness wegen gemacht und mich zusätzlich gesund und ausgewogen ernährt. So konnte ich mich immer fit halten, habe aber nie wirklich Muskelmasse aufgebaut oder wirklich meinen Körper definieren können. Ich war also immer schon fit und sportlich aber auch etwas schmächtig. Ich wollte unter keinen Umständen irgendwelche Anabolika oder ähnliches einnehmen. Ich habe mich dann circa vor fünf Jahren mal mit einem Sportarzt unterhalten, der mir den Tipp mit den Aminosäuren gab. Bis dahin wusste ich gar nicht so recht, was das eigentlich ist und was sie im Körper machen. Ich habe mir dann in Absprache mit diesem Arzt ein Produkt in Form von Tabletten gekauft, welches mehrere Aminosäuren miteinander verbindet. Das nehme ich jetzt also seit circa fünf Jahre und tatsächlich ist ein Muskelaufbau zu verzeichnen. Mir fällt es seither auch leichter meinen Körper zu definieren. Natürlich geht das nicht ohne Sport und gesunder, ausgewogener Ernährung. Das kann ich also jedem empfehlen, der seinen Körper etwas definieren möchte.