Getestete Antiranspirant – Schweißgeruch ade

In früheren Jahren haben Menschen sich nicht gewaschen, sondern der Körpergeruch wurde mit parfumhaltigen Essenzen überdeckt. Heutzutage hat die Körperpflege eine ganz andere Dimension. Wer nicht täglich duschen oder baden kann, der reinigt sich einfach am Waschbecken mit Seife und Tuch. Danach werden oft sogenannte Deodorants benutzt, die den Schweißgeruch unterbinden sollen. Für manche reicht das aber nicht aus. Mit getestetem Antitranspirant kann der Schweiß gehemmt werden, so dass der typische Schweißgeruch gar nicht erst entsteht.

Antitranspirant – was ist das?

Starkes Schwitzen ist nicht nur unangenehm, es kann auch auf andere Ursachen hinweisen. Dabei ist Schwitzen eine natürliche Temperaturregulierung des Körpers. In manchen Situationen kann das aber sehr unangenehm sein. Gerade dann, wenn unter den Armen nasse Ränder entstehen und sich ein schlechter Geruch breit macht. Zahlreichen Menschen genügt ein einfaches Deo nicht mehr. Dann bietet sich ein Antitranspirant an.

Der schweißhemmende Effekt der Antitranspiraten, kommt aus den enthaltenen Aluminiumsalzen. Diese verengen die Schweißdrüsen, so dass starkes Schwitzen unterbunden wird. Als positiver Nebeneffekt wird den geruchsbildenden Bakterien der Nährboden entzogen. Wer sehr stark schwitzt, dessen Lebensqualität kann sogar stark eingeschränkt werden. Die Schweißbildung hat Ursachen, wie beispielsweise emotionaler Stress, hormonelle Veränderungen oder Infektionen.  Die Einnahme von Medikamenten kann ebenfalls zu starkem Schwitzen führen. Bei einem getesteten Antitranspirant handelt es sich um einen Schweißhemmer, der die Aktivität der Schweißdrüsen unterbindet bzw. reguliert.

Welches Antitranspirant

Die Auswahl von Antitranpiranten ist riesig. Nachstehend werden einige Produkte genannt.

Body Roll-On

Dieses Produkt schafft Abhilfe bei Schweiß und angenehmem Geruch. Der Roll-On enthält 50 ml, der für etwa 12 Monate ausreichend ist. Der Roll-On kann nicht nur auf die Achseln aufgebracht werden, sondern auch an Händen und Füßen. Allerdings sollte die Nähe von Schleimhäuten gemieden werden.

Yerkal Antitranspirant duftneutral

Dieses Antitranspirant von Yerka gibt es in einem 50 ml Behältnis. Vorzugsweise sollte es am Abend aufgetragen werden und zwar mit einem Wattepad. Das Antitranspirant kann nicht nur unter den Achseln aufgetragen werden, sondern auch im Gesicht oder am Rücken.

Hidrofugal Classic mit dezentem Duft

Hidrofugal wird im Viererpack 4 x 30 ml angeboten. Empfohlen wird, das Produkt vor dem Schlafengehen aufzutragen. Die Haut sollte sauber sein. So kann Hidrofugal über Nacht seine Wirkung zeigen. Mit der sehr dezenten Duftnote kann es sowohl von Frauen als von Männern genutzt werden. Am Anfang der Behandlung kann es täglich angewandt werden, empfohlen werden die ersten drei Tage. Danach nach Bedarf 2 oder 3 mal die Woche.

Purax 11900

Der Roll-on gibt es mit 50 ml und ist für den gesamten Körper gedacht. Durch die Zugabe von Aloe Vera wird starker Schweiß besonders gut unterbunden. Geeignet ist Purax für Frauen als für Männer.

Wann und wie wird Antitranspirant aufgetragen?

Generell wird empfohlen, nach Auftragen des Produktes etwa 10 Minuten zu warten, bevor man sich anzieht. Dadurch wird verhindert, dass der Wirkstoff von der Kleidung nicht abgewischt wird. Wer Sport treibt oder sich viel bewegt, der sollte sein Antitranspirant erst auftragen, wenn er zur Ruhe kommt und nicht mehr nachschwitzt.

Bevor das Antitranspirant aufgetragen wird, sollte die Haut vorher sanft gereinigt werden. Das ist wichtig, denn die Poren der Schweißdrüsen sollten keine Rückstände von Fetten und Talg aufweisen. Nach der Reinigung werden die Stellen, auf die das Antitranspirant aufgetragen wird, vollständig getrocknet. Um das Mittel im Gesicht aufzutragen, sollte vorab ein sanftes Peeling vorgenommen werden.

Empfohlen wird außerdem, den Sprühknopf des Antitranspirant-Spray, nicht zu stark drücken oder den Roller mehrfach über die Hautareale zu rollen. Dadurch kann es zu unangenehmen Hautreizungen kommen, wie etwa Jucken oder Brennen. Besser ist es, das Antitranspirant mit der Fingerkuppe, zart in die Areale zu massieren. Auch mit einem Stück Watte lässt sich das Antitranspirant gut auftragen.

Wenn nach drei Tagen die betroffenen Stellen schon trocken sind, ist das generell gut. Wichtig ist es dann, dass dann Anwendungspausen eingelegt werden. So kann ein testfreier Abend eine gute Möglichkeit sein, um festzustellen, wann das Antitranspirant wieder zum Einsatz kommt. Es kann durchaus vorkommen, dass zwei bis frei Tage eine Anwendungspause eingelegt werden kann.