Beste Hilfe bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten: Diese Tipps erleichtern den Alltag

Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind im Alltag oftmals stark eingeschränkt. Wer zum Beispiel unter eine Laktoseintoleranz leidet, kann weder Milch trinken, noch milchhaltige Produkte zu sich nehmen. Bei allen Lebensmitteln müssen die Inhaltsstoffe akribisch analysiert werden, damit sich keine Symptome der Nahrungsmittelunverträglichkeit wie Magenkrämpfe oder starke Schmerzen einstellen. Es gibt jedoch Tabletten, welche die körpereigenen Enzyme anregen können, die bei einer Laktoseintoleranz fehlen oder nur ungenügend arbeiten.

Bei einer Unverträglichkeit gegen Nüsse und Hülsenfrüchte können die Betroffenen schwere allergische Reaktionen erleiden, welche häufig zu einem anaphylaktischen Schock führen. Die wenigsten Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind aber lebensbedrohlich. Bei einer Zöliakie, also der Unverträglichkeit von in Getreide vorkommendem Gluten, treten Schwierigkeiten mit der Verdauung auf, auch das Hautbild kann sich verändern; in seltenen Fällen leiden die Betroffenen unter migräneartigen Kopfschmerzen.

Was tun gegen die häufigsten Symptome einer Nahrungsmittelunverträglichkeit?

Am besten begegnen Sie akuten, körperlichen Reaktionen auf bestimmte Lebensmittel mit natürlichen Produkten. Wer chemische Medikamente gegen Symptome einer Nahrungsmittelunverträglichkeit einnimmt, riskiert das Auftreten unerwünschter Nebenwirkungen. Bei manchen Senioren werden zum Beispiel Arzneimittel gegen die Nebenwirkungen anderer Medikamente verschrieben, welche für das Überleben wichtig sind. Das können Herzschwäche oder andere Organleiden leiden. Heilpraktiker, Homöopathen und gesundheitsbewusst lebende Menschen sind sich aber einig, dass der Organismus am besten auf sanfte Weise mit Wirkstoffen aus der Natur gestärkt werden sollte.

Bei Durchfall hilft es zum Beispiel, eine Banane zu essen. Treten Durchfälle aufgrund von bakteriellen Infektionen auf, kann aber eine Hungerkur besser helfen, bei der Kräutertees helfen, eventuelle Entzündungen im Verdauungstrakt zu lindern. Der Durchfall wird sozusagen ausgehungert. Bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit mit Durchfall kann außerdem ein geriebener Apfel helfen, auch Haferflocken wirken beruhigend auf den Darm. Wer eine Gemüsebrühe aufkocht, führt dem Körper wichtige Elektrolyten zu, die bei Durchfällen vermehrt aus dem Körper geschwemmt werden.

Als natürliches Antihistaminika werden vor allem Zink und Schwefel angesehen, welche auf organische Weise gegen Allergien wirken können. Bei einer Laktoseunverträglichkeit oder anderen Abwehrreaktionen des Magen-Darm-Trakts können Aktivkohletabletten aus der Apotheke schnell für Abhilfe sorgen und die Beschwerden lindern. Auch Natron ist ein natürlich vorkommender Wirkstoff, der im Haushalt und für die Gesundheit auf vielfältige Arten zum Einsatz kommen kann. Tritt nach dem Essen häufig Sodbrennen auf, sollte Natron in der Küche nicht fehlen.

Wie man eine Nahrungsmittelunverträglichkeit herausfindet

Beim Hausarzt gibt es unterschiedliche Tests, mit denen der Mediziner eine Allergie feststellen kann. Am besten schildern Sie Ihre Beschwerden möglichst detailliert, da es über 3.000 Stoffe gibt, auf die ein Mensch allergisch reagieren kann. Um die beste Hilfe gegen individuelle Abwehrreaktionen zu finden, kann man unterschiedliche Nahrungsmittelunverträglichkeiten zu Hause testen. Das beste Mittel gegen eine Nahrungsmittelunverträglichkeit ist natürlich, die allergenen Stoffe einfach nicht mehr zu konsumieren. In der Praxis ist das meist aber gar nicht so einfach. Wer gegen Zusatzstoffe in Lebensmitteln allergisch ist, also die sogenannten E-Stoffe nicht verträgt, hat es besonders schwer in der Ernährung. E-Stoffe sind in nahezu allen Lebensmitteln aus dem Supermarkt enthalten. Hier sollten Betroffene am besten auf ökologische Produkte aus dem Reformhaus umsteigen und auf Wochenmärkten frische, unbehandelte Lebensmittel einkaufen.

Das sind die häufigsten Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Die Laktoseintoleranz wird am meisten von Medizinern in Deutschland diagnostiziert. Bei einer Fruktoseintoleranz reagiert der Organismus allergisch auf alle Arten von Zucker, vor allem aber nach dem Verzehr von frischem Obst treten die Beschwerden auf. Fruktose wird in industriell produzierten Lebensmitteln häufig eingesetzt, hier müssen Betroffene besonders auf die Inhaltsstoffe der Nahrungsmittel achten. Bei einer Glutenunverträglichkeit sollte auf Getreideprodukte weitgehend verzichtet werden. In vielen Lebensmitteln ist jedoch Getreidemehl als Bindemittel zugesetzt. Bei der Histaminintoleranz handelt es sich um eine Störung des Hormon-Haushalts, neben Verdauungsproblemen und Kopfschmerzen können auch Hautirritationen wie etwa Nesselsucht auftreten. Betroffene dürfen weder Käse noch Fleisch- und Wurstwaren und keinen Fisch essen. Auch der Konsum von weinhaltigen Getränken kann zu Problemen führen. Eine gestörte Darmfunktion äußert sich durch eine Sorbitintoleranz. Sorbitol wird üblicherweise im Dünndarm abgebaut, bei einer Sorbitunverträglichkeit ist dies nicht oder vermindert möglich. Die Folge sind starke und anhaltende Durchfälle, Flatulenzen und Schmerzen in der Bauchgegend.

Symptome bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten auf natürliche Weise lindern

Wer aufgrund einer Nahrungsmittelintoleranz Probleme mit der Verdauung hat, kann versuchen, die Krämpfe und Schmerzen mit Wärme zu behandeln. Dazu kann eine Wärmflasche mit heißem, aber nicht kochendem, Wasser gefüllt und auf den Bauch gelegt werden. Die Wärme regt zum einen die Verdauung an, wodurch belastende Stoffe schneller aus dem Körper transportiert werden können. Zum anderen kann eine Wärmflasche bei Magenkrämpfen beruhigen. Anstelle einer Wärmflasche hilft auch ein Kirschkernkissen sehr gut, dieses lässt sich in nur einer Minute in der Mikrowelle erhitzen. Besondere Vorsicht ist bei Kindern geboten, welche mit einem Kirschkernkissen oder einer Wärmflasche behandelt werden sollen. Damit es nicht zu Verbrennungen kommt, sollte sich immer eine Schicht Kleidung zwischen der Wärmequelle und der Haut befinden.